Landtagswahl in NRW im Mai: Rüttgers stellt sich irgendwie selbst ein Bein

Eigentlich wollte ich das Thema Politik in meinem Blog ja wieder deutlich zurück schrauben, aber nachdem ich gestern so herrlich schmunzeln musste und mein Blog nun ja auch endlich wieder online ist, kann ich es jetzt dann doch nicht ganz lassen.

In der Ausgabe der WAZ von gesterngab es einen Artikel über den anstehenden Wahlkampf in NRW und darüber, dass Rüttgers lieber weiter den Ministerpräsidenten mit sozialem Anstrich (an sich schon fast der erste Lacher) gibt, als sich dem Wahlkampf zu stellen. In diesem Artikelwird Rüttgers, im Rückblick auf sein TV-Duell mit Steinbrück vor fünf Jahren und im Ausblick auf ein eventuell anstehendes TV-Duell gegen Frau Kraft mit dem Satz zitiert: „Damals war Zukunft, jetzt ist Krise.“

Welch weise Erkenntnis, dass in NRW nach fünf Jahren schwarz-gelbem Kahlschlag Krise herrscht und insbesondere die NRW Zukunftsbranchen abgewirtschaftet wurden und auch die Bildungslandschaft schlechter dasteht. Ich für meinen Teil hätte dafür das Kahlschlag-Experiment Schwarz-Gelb in NRW allerdings nicht gebraucht. Schließlich wußte ich auch vorher schon, dass der gute alte Satz von Simon Gültigkeit hat: „Wer Schwarz wählt, der braucht sich nicht wundern, wenn es finster wird in Deutschland.“

Es ist halt nur irgendwie schade, dass die SPD mit ihrer farb- und glanzlosen Kanidatin Frau Kraft aus dieser (unfreiwilligen) Selbsterkenntnis von Herrn Rüttgers kein Kapital zu schlagen vermag. Insofern bleibt zu befürchten, dass es nach der Wahl alles beim alten bleibt, da auch die Grünen wohl nicht stark genug sein werden, um die schwächelnde SPD ohne Hilfe der Linkspartei in die Regierung zu retten. Und da wäre man dann wieder bei der alten leidigen Diskussion, die bisher noch immer Wasser auf die Mühlen der CDU war…

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